Gemeinsame Landesvorstands-Sitzung

So was gab’s bis jetzt noch nie!

Am 10.12.2016 fand im historischen Backnanger Rathaus (Rems-Murr-Kreis) die erste gemeinsame Sitzung der Landesvorstände der Jungen Europäer und der Europa-Union Baden-Württemberg statt.

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Nach dreistündiger Diskussion der kommenden Jahresplanung und gemeinsamer Ziele waren sich alle einig: Auch 2017 wird es wieder eine gemeinsame Sitzung geben.

Wir werden da sein!

Bundeskongress und Bundesausschuss

Vom 7. bis 9. Oktober 2016 fand in Würzburg der Bundeskongress der JEF statt. In diesem Rahmen wurde ein neuer Bundesvorstand um den neuen Bundesvorsitzenden Manuel Gath gewählt. Wir wünschen dem neuen Team viel Erfolg für die kommenden zwei Jahre – insbesondere Juliane aus Baden-Württemberg als neuer Beisitzerin.

buko juliane

Für einen gelungenen Bundeskongress sorgte auch der Umstand, dass unsere Delegation aus Baden-Württemberg die größte vor Ort war – und auch inhaltlich nichts beschlossen wurde, womit wir nicht absolut leben können. Danke an alle Delegierten für ein erfolgreiches Wochenende!

buko delegierte

Wir bleiben übrigens nicht nur im Bundesvorstand, sondern auch im Bundesausschuss präsent: Nach Nicos erfolgreicher Amtszeit als stellvertretender Vorsitzender übernimmt Markus für das kommende Jahr den Vorsitz des Bundesausschusses. Danke an Nico – und viel Erfolg für Markus!

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Jugendbegegnungen in Montenegro

Im Rahmen des Projekts „Demokratisierungsprozesse in Ost- und Südosteuropa“ hat eine 9-köpfige Delegation eine Jugendbegegnungsreise nach Montenegro durchgeführt. Es wurden zahlreiche Gespräche mit Vertretern aus Politik und Zivilgesellschaft geführt und die politische Situation des EU-Beitrittskandidaten beleuchtet. Der ausführliche Bericht findet sich hier.

Verteidigungsministerium

Diese Jugendbegenungsreise wurde unterstützt von Mitteln des Kinder- und Jugendplans des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.

1. Donauseminar in Ulm

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In der erstmaligen Kooperation mit den JEF Bayern und den JEF Österreich fand von 2. bis 4. September 2016 das erste Donauseminar rund um das Thema „Europäische Verteidigungspolitik“ statt. Zum Auftakt ging es in die Donaustadt Ulm – für nächstes Jahr ist das Donauseminar in Wien flussabwärts geplant.  Die Vorträge, Diskussionen und Workshops widmeten sich der Europäischen Sicherheits- und Verteidigungspolitik sowie den Chancen und Herausforderungen einer Europäischen Armee. Besonders spannend war der Vortrag von Oberfeldarzt Dr. med. Bernd Evers, der aus anderer Perspektive von der Arbeit des Multinationalen Kommandos Operative Führung in Ulm berichten konnte. Natürlich gab es für die rund 20 Teilnehmer auch Gelegenheit Ulm und die Donau besser kennen zu lernen.

Neues Präsidium des Landesausschusses gewählt!

Im Rahmen des Landesausschuss 2/2016 standen auch turnusgemäße Neuwahlen des Präsidiums an. Die Delegierten wählten dabei Sophie Maier zur Landesausschussvorsitzenden sowie Felix Pflücke und Leonhardt Reinwald zu den stellvertreten Landesausschussvorsitzenden.

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Großer Dank gilt Simon Freisler, der zwei Jahre Vorsitzender des Landesausschusses war wie auch an Clémence Haacke, welche letztes Jahr seine Stellvertreterin war. Auch nochmals vielen Dank an Bürgermeister Markus Kleemann für die Gastfreundschaft.

Hier noch einige Eindrücke von der anschließenden Weinprobe mit Mara Walz, der Württembergischen Weinkönigin.

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Das britische Referendum und die Zukunft Europas: Forderungen der jungen Generation Baden-Württembergs

Wir nehmen bedauernd zur Kenntnis, dass sich eine knappe Mehrheit der britischen Bevölkerung gegen den Verbleib in der Europäischen Union entschieden hat. Diese Entscheidung erkennen wir an. Allerdings hat die britische Jugend, unsere Generation, ein klares Signal für Europa gesetzt, indem sie als einzige Generation mit sehr großer Mehrheit für den Verbleib in der EU gestimmt hat. Auch wir wollen gemeinsam für die Zukunft der EU kämpfen.

Als Junge Europäer – JEF, Junge Union, JungsozialistInnen, Grüne Jugend und Junge Liberale in Baden-Württemberg sind wir uns einig: Für die verbleibende Europäische Union ist jetzt die Zeit gekommen, um über grundlegende europapolitische Fragen nachzudenken, die EU weiterzuentwickeln und die gemeinsame Zusammenarbeit zu intensivieren, ohne dabei das Subsidiaritätsprinzip aufzugeben. Europa darf jetzt nicht resignieren, sondern muss dieser Situation mit Mut und Zuversicht begegnen!

Wir dürfen das Referendum im Vereinigten Königreich nicht als Beginn des Zerfalls der EU sehen, sondern sollten es zum Anlass nehmen, um über Partei- und Ländergrenzen hinweg gemeinsame europäische Projekte auf den Weg zu bringen. Auf transnationale Herausforderungen können nationalstaatliche Alleingänge keine Antwort sein.

Wir müssen die europäische Bevölkerung bei diesem Prozess von Beginn an mit einbinden, um eine neue Verbindung der Menschen mit dem europäischen Projekt zu schaffen. So muss auch der Intergouvernementalismus, der durch den Europäischen Rat betrieben wird, zu Gunsten des direkt gewählten Europäischen Parlaments abgebaut werden. Damit wird die Stimme der europäischen Bevölkerung gestärkt.

Wir – stellvertretend für die junge Generation – stehen über Parteigrenzen hinweg hinter der Idee eines in Vielfalt geeinten, gemeinsamen, friedlichen und demokratischen Europas. Machen wir als junge Generation die Europäische Union fit für die nächste Generation!

Für ihre Organisationen unterzeichnen:

Nikolas Löbel, Landesvorsitzender Junge Union BW
Leon Hahn, Landesvorsitzender Jusos BW
Marcel Aulila, Landesvorsitzender Junge Liberale BW
Lena Schwelling & Leonie Wolf, Landessprecherinnen Grüne Jugend BW
Markus Schildknecht, Landesvorsitzender Junge Europäer – JEF BW

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Brexit – und jetzt?

Für die Jungen Europäer – JEF Baden-Württemberg ist der „Brexit“, für den die Menschen in Großbritannien gestern gestimmt haben, ein schwerer Schlag für das europäische Projekt. Geht es nach der politischen Jugendorganisation, so ist der „Brexit“ ein deutliches Signal, überfällige Verbesserungen im System der Europäischen Union vorzunehmen – wie etwa die Stärkung des EU-Parlaments als einziges direkt demokratisch gewähltes Organ.

„Es ist besonders schlimm, da Europa ein Projekt der Jugend war und ist“, so der Landesvorsitzende der JEF Baden-Württemberg, Markus Schildknecht. „Die Generation Erasmus, also die 18- bis 35-jährigen, hat mir sehr großer Mehrheit für den Verbleib in der Europäischen Union gestimmt. Sie werden nun lange mit den Entscheidungen leben müssen, die ältere Generationen gegen ihren Willen getroffen haben.“

Die Jungen Europäer hoffen, dass der „Brexit“ in den Mitgliedsstaaten als deutliches Signal verstanden wird, die Europäische Union handlungsfähiger und demokratischer zu gestalten. Die zahlreichen noch gar nicht oder kurzfristig gelösten Herausforderungen für Europa müssen endlich angegangen werden. Der Brexit bietet so auch die einmalige Chance, Europa endlich fit für die nächste Generation zu machen!

Die Jungen Europäer – JEF Baden-Württemberg e.V. sind ein proeuroäischer, überparteilicher und überkonfessioneller Jugendverband in Baden-Württemberg und Jugendorganisation der Europa-Union. Die Jungen Europäer zählen dabei im Land rund 850 Mitglieder in 22 Kreisverbänden.