Infostand beim Internationalen Fest Ulm

OB Gunter Czisch und Ronja Kemmer MdB zusammen mit den JEF Ulm/Alb-Donau und dem Europe Direct beim Internationalen Fest

Rund um Kreisvorsitzenden Christian Beine präsentierten sich die Jungen Europäer zusammen mit der Europa Union, dem Europe Direct und Ulm auf dem Internationalen Fest in Ulm.

Gemeinsam wurden getreu dem Motto der jungen Europäer „Europa erleben, Europa verstehen, Europa gestalten“ an einem Infostand aktuelle Europathemen diskutiert und Informationen ausgegeben.

Frühjahrsputzete der EBU

Erstmals beteiligten sich die JEF Ulm/Alb-Donau und das Europe Direct Ulm mit einer eigenen Aufräumaktion an der Frühjahrsputzete der EBU. Die Putzete stand dieses Jahr unter dem Dach der europaweiten Aufräumkampagne „Let’s Clean Up Europe“.

Die JEF Ulm/Alb-Donau und das Europe Direkt Ulm beteiligten sich mit einer eigenen Aufräum-aktion an der Frühjahrsputzete der EBU. Die Aufräumaktion hat am Samstag, den 25. März, vormittags ab 9:00 Uhr stattgefinden. Es werden der innerstädtische Bereich entlang der Blau sowie das Donauufer zwischen Metzgerturm und Eisenbahnbrücke von Müll befreit. Interessierte können sich der Aktion gerne auch kurzfristig anschließen. Anmeldungen sind unter 0731 161 1093 oder per Mail an europedirect@ulm.de möglich. Mit der Aufräumaktion möchten die JEF Ulm/Alb-Donau und das Europe Direct Ulm dabei helfen, Ulm ein Stück sauberer zu machen und vor allem für einen bewussteren Umgang mit Abfall sensibilisieren.

Die Ulmer Frühjahrsputzete steht in diesem Jahr unter dem Dach der europaweiten Aufräumkampagne „Let’s Clean Up Europe“. Achtlos weggeworfener Müll ist nicht nur ein stadt- oder deutschlandweites, sondern ein europaweites Problem. Darum möchte die Kampagne „Let’s Clean Up Europe“ europaweit ein Zeichen gegen die Vermüllung der Umwelt setzen. Die Resultate können sich sehen lassen: 2016 beteiligten sich eine halbe Million Menschen in rund 30 Ländern an der Kampagne. Allein in Deutschland sammelten Freiwillige 2016 ganze 940 Tonnen Abfälle. Diese Zahlen verdeutlichen die Ausmaße des Problems. Die Kampagne geht auf eine Initiative der Europäischen Kommission aus dem Jahr 2009 zurück.

Die Umweltpolitik zählt zu den Bereichen, in denen die EU eine entscheidende Rolle für die Gesundheit und Lebensqualität ihrer Bürger/innen spielt. Probleme wie die Erhaltung der biologischen Vielfalt, Umweltverschmutzungen und der Klimawandel machen vor nationalen Grenzen nicht halt und erfordern daher eine europäische Antwort.

Neuer Vorstand bei der Jahreshauptversammlung gewählt

JHV JEF Ulm 2016Jahreshauptversammlung der Jungen Europäer – JEF Kreisverband Ulm/Alb-Donau (v.l.n.r.): Pressereferentin Vanessa Ganser, Landesvorstands-Beisitzerin und kooptiertes Vorstandsmitglied Julia Förster, Stellvertretende Kreisvorsitzende Carina Reck, Beauftragter für Onlinekommunikation Helge Meyer, Kreisvorsitzender Christian Beine, Stellvertretender Vorsitzender Europa Union Donau Riss Achim Jooß, Matthias Lamprecht (Beauftragter für die Verbindung zur Europa Union), Louisa Albrecht (Beauftragte für Schriftführung und Dokumentation), Schatzmeister Daniel Ihle und JEF-Mitglied Lena-Christin Schwelling.

Generationenwechsel

Wir haben bei unser Jahreshauptversammlung am Donnerstag, den 01.12.2016 einen neuen Vorstand gewählt. Der neue Vorsitzende Christian Beine verabschiedete seinen Vorgänger Michael Joukov, der nun altersbedingt in den Mutterverband, die Europa Union, wechselt.

In den Räumlichkeiten des Donaubüros Ulm/Neu-Ulm ließ man zunächst das vergangene erste Jahr Revue passieren: Der nun 27 Mitglieder starke Kreisverband hatte einen Infostand beim Internationalen Donaufest und eine Podiumsdiskussion mit Evelyne Gebhart MdEP rund um die Flüchtlingskrise.

Der einstimmig neu gewählte Vorstand hat alte und neue Gesichter. Unter Leitung von Christian Beine, Verwaltungsbeamter bei der Stadt Ulm, will man sich weiterhin getreu dem Motto „Europa erleben – Europa verstehen – Europa gestalten“ für ein gemeinsames Europa einsetzen. Für das nächste Jahr ist eine Stammtischreihe mit Referenten angedacht.

Der Kreisvorstand der Jungen Europäer – JEF Ulm/Alb-Donau in der neuen Besetzung:

  • Christian Beine als Kreisvorsitzender
  • Carina Reck als Stellvertreterin
  • Daniel Ihle als Schatzmeister
  • Vanessa Ganser als Pressereferentin
  • Louisa Albrecht als Beauftragte für Schriftführung und Dokumentation
  • Helge Meyer als Beauftragter für Onlinekommunikation
  • Jenny Maier als Mitgliederbeauftragte
  • Matthias Lamprecht als Beauftragter für die Verbindung zur Europa Union
  • Julia Förster als Kooptiertes Vorstandsmitglied (Beisitzerin Landesvorstand JEF BW)

Der Kreisverband der Jungen Europäer – JEF Ulm/Alb-Donau hat sich im Juli 2015 gegründet. Die Jungen Europäer – JEF Baden-Württemberg e.V. sind eine europaweite, überparteiliche und proeuropäische Bewegung sowie die Jugendorganisation der Europa Union, die sich seit 1946 für ein friedliches, gerechtes, bürgernahes und demokratisches Europa in Verantwortung gegenüber nachfolgenden Generationen einsetzt. In Baden-Württemberg besteht die JEF aus insgesamt 21 Kreisverbänden mit über 900 Mitgliedern zwischen 16 und 35 Jahren.

Jahreshauptversammlung JEF Ulm_BesprechungstischJahreshauptversammlung JEF Ulm

Infostand beim Internationalen Donaufest

Rund um unseren Kreisvorsitzenden Michael Joukov waren wir am Donnerstag, 07. Juli beim Internationalen Donaufest Ulm/Neu-Ulm mit einem Informationsstand vertreten. Zum Abschluss des Popcamps auf der Neu-Ulmer Seite des Donauufers begrüßten wir, mit Unterstützung durch den Ulmer Oberbürgermeister Gunter Czisch, getreu dem Motto „Europa erleben – Europa verstehen – Europa gestalten“.

Infostand Donaufest Ulm

JEF Infostand Donaufest

Presseerklärung unseres Kreisvorsitzenden Michael Joukov zum Brexit

„Die Entscheidung des Vereinigten Königreichs, aus der Europäischen Union auszutreten, ist sehr bitter, und wird die EU zumindest kurzfristig auch wirtschaftlich treffen“, kommentiert der JEF-Kreisvorsitzende Michael Joukov. Die EU ist aber in erster Linie eine Wertegemeinschaft, und der wichtigste europäische Wert ist die Demokratie. Daher verbietet sich jede Relativierung der Entscheidung, etwa durch einen Verweis auf die knappe Mehrheit. Das Volk hat entschieden, die EU und das Vereinigte Königreich gehen künftig getrennte Wege.

Es gilt nun, rasch den künftigen Status Großbritanniens zu klären. Auch hier verbietet sich jedes Nachtreten, bei künftigen bilateralen Verhandlungen sollte das Vereinigte Königreich wohlwollend wie andere wichtige Handelspartner der EU behandelt werden, aber eben nicht als EU-Mitglied. Wenn Teile des Vereinigten Königreichs sich entscheiden, bei der EU zu verbleiben, muss ihnen diese Möglichkeit eingeräumt werden.
Die Brexit-Abstimmung ist für den Rest der EU ein überdeutlicher Warnschuss, der nicht überhört werden darf. Die EU wird ganz offensichtlich von vielen ihrer Bürger*innen als undemokratisch und abgehoben empfunden. Gerade die jungen Menschen haben in Großbritannien zwar für den EU-Verbleib gestimmt, aber insgesamt konnte das Remain-Lager viel schlechter mobilisieren. Auch daraus muss eine Lehre gezogen werden – die europäische Idee muss nicht nur Köpfe, sondern auch Herzen erreichen.

Der Austritt Großbritanniens sollte eine Debatte über einen neuen EU-Vertrag auslösen. Darin muss klar und ohne Formelkompromisse geklärt werden, welche Werte von allen Mitgliedern geteilt werden – Demokratie, Menschenrechte, Presse- und Meinungsfreiheit, Gewaltenteilung und Freizügigkeit müssen von allen Mitgliedsstaaten anerkannt werden und die EU-Ebene die Vollmachten bekommen, die Einhaltung wirksam durchzusetzen. Die Kompetenzverteilung zwischen den Staaten und der Gemeinschaft muss geklärt und angepasst werden. Sollten nicht alle Länder diesen Weg gehen wollen, muss auch ihnen die Möglichkeit eingeräumt werden, über die Zugehörigkeit zur EU abzustimmen. Vor allem aber müssen Transparenz und Bürger*innen-Beteiligung innerhalb der EU ausgebaut und gestärkt werden.

„Es liegt ein gutes Stück Arbeit vor uns allen EU-Bürger*innen. Wenn wir sie gut bewältigen, wird es die Gemeinschaft langfristig stärken. Denn es gilt, sich dazu zu bekennen, dass die EU mehr ist als ein gemeinsamer Markt. Diese Frage war spätestens seit den 1990-ger Jahren offen, die EU war vom Selbstverständnis her zwischen einem reinen Handels- und Kooperationsraum und einer Werte- und Schicksalsgemeinschaft gespalten. So konnte es nicht weiter gehen, und nun kam aus Großbritannien die Quittung. Daraus muss nun das Beste gemacht werden“, skizziert Michael Joukov.

Die ideelle Grundlage der EU, das Manifest von Ventotene, schließt mit den Worten: „Der Weg, der uns erwartet, wird weder bequem noch sicher sein. Wir müssen ihn jedoch beschreiten, und wir werden es tun!“ – das gilt nun mehr denn je.

Diskussion mit Evelyne Gebhardt MdEP: Europa und die Flüchtlingskrise

JEF Ulm_VA1_03

Zu einem Vortrag mit anschließender Diskussionsrunde kam Evelyne Gebhardt MdEP an Fronleichnam, 26. Mai 2016 um 19.30 Uhr in den Ratskeller nach Ulm. Gäste sind herzlich willkommen.

Die Europaparlamentarierin und Landesvorsitzende der Europa-Union Baden-Württemberg hat gemeinsam mit den Jungen Europäern – JEF Ulm/Alb Donau und dem Landesvorsitzenden der JEF Baden-Württemberg, Markus Schildknecht, über Europa und die Flüchtlingskrise diskutiert. Die Moderation erfolgte durch den Kreisverbands-Beisitzer Matthias Lamprecht.

Rund 20 Teilnehmer waren zur ersten Veranstaltung unseres im letzten Jahr neu gegründeten Kreisverbands gekommen.JEF Ulm_VA1_01Europa und die Flüchtlngskrise

Junge Europäer – JEF Ulm/Alb-Donau gegründet

Ulm – Am vergangenen Sonntag, den 20. Juli wurde im Donaubüro Ulm/Neu-Ulm im Beisein des Vizepräsidenten des Europäischen Parlaments, Rainer Wieland, der neue Kreisverband der Jungen Europäer – JEF Ulm/Alb-Donau – gegründet.

Gründung der JEF Ulm Alb Donau„Wir freuen uns, dass wir den Europäischen Gedanken weiter verbreiten und neben Esslingen und Ravensburg mit Ulm dieses Jahr bereits unseren dritten neuen Kreisverband gründen“, kommentiert der Landesvorsitzende der Jungen Europäer Markus Schildknecht. Denn gerade in diesen Zeiten sei es sehr wichtig, dass man die positiven Seiten von Europa aufzeige, so der Landesvorsitzende.

Die Jungen Europäer – JEF Baden-Württemberg e.V. sind eine europaweite, überparteiliche und proeuropäische Bewegung sowie die Jugendorganisation der Europa Union, die sich seit 1946 für ein friedliches, gerechtes, bürgernahes und demokratisches Europa in Verantwortung gegenüber nachfolgenden Generationen einsetzt. In Baden-Württemberg besteht die JEF aus insgesamt 17 Kreisverbänden mit rund 750 Mitgliedern zwischen 16 und 35 Jahren.

„Es ist unser vorrangiges Ziel, für den europäischen Gedanken zu werben. Einer der Schwerpunkte soll dabei die Wissenschaftsstadt sein, denn es sind nicht zuletzt die jungen AkademikerInnen, die von Europa vor allem profitieren. Wir wollen aber auch die Vorstellungen junger Leute zur Sprache bringen“, fasst der frisch gewählte Kreisvorsitzende Michael Joukov die Ziele zusammen.

Als erster Kreisvorstand wurden jeweils einstimmig gewählt:

  • Michael Joukov als Kreisvorsitzender
  • Christian Beine und Christoph Eckert als Stellvertreter
  • Daniel Ihle als Schatzmeister
  • Julia Förster als Pressesprecherin
  • sowie Thomas Glatting, Seija Knorr, Niklas Krusche, Matthias Lamprecht und Fabian Neumeister als BeisitzerInnen.