Arbeitsjahr 2021-2022

Kreisvorsitzende

Lily Mohelská (25) studiert den Master Demokratie und Regieren in Europa im 4. Semester an der Universität Tübingen.


Was macht für dich Europa aus? – Neben der Friedenssicherung und dem Streben nach Nachhaltigkeit bleibt für mich vor allem die Frage der sozialen Gerechtigkeit eine, an der wir in Europa uns orientieren und in der EU, sowie als politische Kraft in der Welt positiv beantworten müssen, wenn das europäische Projekt dauerhaft ein legitimes bleiben soll. Ansonsten bin ich als Europäerin froh darüber, frei denken, mich frei äußern und meine Identität frei leben zu dürfen, und das von Tag zu Tag mehr, je mehr ich von der Welt erfahre. Aber das ist nicht überall in Europa so.



Stellvertretender Kreisvorsitzender

Thomas Klöckner (24) studiert den Master “Demokratie und Regieren in Europa” im 4. Semester an der Universität Tübingen. 


Warum bist du bei der JEF? – Nicht wenige sehen in der EU eine der größten zivilisatorischen Errungenschaften des letzten Jahrhunderts; immerhin ist es ihr gelungen, den Frieden zwischen Nationen zu bewahren, die sich im Laufe der Geschichte immer wieder bekriegt haben. Ich will diesen Verdienst nicht kleinreden, aber ich bin der Ansicht, dass wir die EU nicht nur daran beurteilen sollten, was sie erreicht hat, sondern ihr aktuelles Handeln auch kritisch betrachten sollten. Innerhalb des eigenen Territoriums werden rechtsstaatliche Grundsätze missachtet, an den Außengrenzen kämpfen Menschen, die sich ein besseres Leben wünschen, um ihr Überleben. Und nicht selten wird auf globaler Ebene mit zweierlei Maß gemessen, wenn sich die EU für Menschenrechte einsetzen möchte. Ich bin bei der JEF, weil ich es sinnvoller finde, die EU konstruktiv umzugestalten, als sie komplett einzureißen und von vorne zu beginnen. Es konnte durchaus schon viel erreicht werden und die EU hat das Potential, Gutes zu bewirken. Ich bin bei der JEF, weil ich darauf hinarbeiten möchte, dass die EU diesem Anspruch gerecht wird.



Stellvertretende Kreisvorsitzende & Social Media Beauftragte

Vera Späth (22) studiert im 7. Semester Politik- und Medienwissenschaft an der Universität Tübingen.


Warum bist du bei der JEF? – Mein Engagement bei der JEF verdanke ich in doppeltem Sinne dem Brexit. Zum einen bin ich auf die JEF durch die Veranstaltung „Nordirlandkonflikt und Brexit“ der Europa Union aufmerksam geworden. Zum anderen führt der Brexit mir erschreckend vor Augen, dass Europa – so wie wir es kennen – keine Selbstverständlichkeit ist. Das Gelingen des so einmaligen Projektes der EU hängt meines Erachtens stark vom Wissen und dem Engagement ihrer Bürger ab. Deshalb habe ich mich der JEF angeschlossen, um mich mit europabegeisterten jungen Menschen verschiedenster Studienrichtungen und politischer Gesinnungen über aktuelle europäische Themen auszutauschen und mich gemeinsam mit ihnen für die EU einzusetzen.



Stellvertretender Kreisvorsitzender

Tobias Schrimpf (26) studiert den Master Kommunikationsmanagement und -analyse im 5. Semester an der Universität Hohenheim.


Warum bist du bei der JEF? – Zu der JEF bin ich gekommen, weil ich mich gerne neben meinem Studium politisch engagieren wollte – wo ginge das besser als bei einer überparteilichen Organisation? Und dann auch noch für etwas so wichtiges wie die EU. Für mich ist das ein Engagement für eine bessere Zukunft, gegen nationalistische Tendenzen und Rechtspopulismus. Gerade unsere Generation darf nicht tatenlos zusehen, wenn das Friedensprojekt EU bedroht wird.


Schatzmeisterin

Helena Holzhauer (25) studiert den Master General Management im 3. Semester an der Universität Tübingen.


Warum bist du bei der JEF? – Mich hat die Debatte um den Brexit vor zwei Jahren zur JEF gebracht, weil mir klar wurde das der Fortbestand der Europäischen Union keine Selbstverständlichkeit ist. Die JEF bietet mir die Möglichkeit gerade junge Leute darauf aufmerksam zu machen und mich überparteilich für demokratische Werte einzusetzen. Darüber hinaus macht es Spaß sich mit europapolitischen Themen zu beschäftigen und sich mit anderen europabegeisterten Studierenden auszutauschen.


Beisitzer

Thomas Schumacher (23) studiert im 1. Semester Democracy and Governance in Europe.


Was macht für dich Europa aus? – Ich glaube aus tiefster Überzeugung, dass die EU alternativlos ist. Wenn der europäische Kontinent weiterhin in Sicherheit und Wohlstand leben möchte und in Zukunft nicht in die völlige politische und wirtschaftliche Bedeutungslosigkeit abrutschen möchte, dann geht das nur noch gemeinsam. Deshalb sehe ich es als meine Pflicht an, mich für die Europäische Union einzusetzen, obwohl sie natürlich auch ihre Fehler und Macken hat. Diese strukturellen Probleme lassen sich aber politisch lösen und dafür braucht man starke europäische Parteien, Verbände und Organisationen die Druck auf die politischen Entscheidungsträger in der EU und in den Mitgliedstaaten ausüben, damit die EU sich weiterhin in eine vielversprechende Richtung entwickelt.