Arbeitsjahr 2020-21

Kreisvorsitzender

Manuel Glattbach (27) arbeitet als Europareferent bei der Stadt Sindelfingen.


Nachdem ich mich bereits in meinem Bachelorstudium intensiv mit der EU auseinandergesetzt hatte, wollte ich mich nicht mehr nur politikwissenschaftlich mit Europa beschäftigen, sondern auch politisch proeuropäisch aktiv werden. So bin ich zur JEF gekommen. Politische Bildung, proeuropäische Öffentlichkeitsarbeit, gemeinsame Reisen, Programmatik – bei uns kann man sich vielfältig für Europa einsetzen und dabei spielt es keine Rolle, welcher Partei man angehört, oder ob man sich bewusst für keine Partei entscheiden möchte. Bei uns können sich alle einbringen, die für Europa brennen und genau das liebe ich an der JEF.



Stellvertretender Kreisvorsitzender

Tobias Schrimpf (25) studiert den Master Kommunikationsmanagement und -analyse im 3. Semester an der Universität Hohenheim.


An der EU wird immer gerne herum gemeckert – zu kompliziert, zu träge, zu weit weg. Auch wenn manche Kritik gerechtfertigt ist: Obsolet wird die EU deswegen nicht. Frieden, Freizügigkeit und Solidarität sind dauerhaft nicht durch Nationalstaaten zu erreichen. Um diese Werte gegen Nationalisten und Rechtspopulisten zu schützen, engagiere ich mich für Europa.





Schatzmeisterin

Helena Holzhauer (24) studiert den Master General Management im 1. Semester an der Universität Tübingen.


In den letzten Jahren wurde mir klar, dass der Bestand der Europäischen Union keine Selbstverständlichkeit ist. Die JEF bietet mir die Möglichkeit gerade junge Leute darauf aufmerksam zu machen, mich überparteilich für demokratische Werte und gemeinsame europäische Lösungen zu engagieren und den europakritischen Stimmen etwas entgegenzusetzen.







Referentin für Öffentlichkeitsarbeit

Lily Mohelská (24) studiert den Master Demokratie und Regieren in Europa im 3.Semester an der Universität Tübingen.


Da gerade die Kräfte, die ein solidarisches, problemlösungsorientiertes Europa verhindern wollen, nicht schlecht vernetzt sind, dachte ich mir: da muss es doch Gegenstimmen geben − und bin bei der JEF schnell fündig geworden. Neben dem überparteilichen Austausch über diverse Probleme für die man sonst im Detail wohlmöglich auf dem einen oder anderen Auge blind bliebe, reizt mich vor allem die Aufgabe, Europa für alle sichtbar und verständlich zu machen. Denn nur so kann auch jede*r etwas dazu beitragen, dass es besser wird. Neben Friedenssicherung und Nachhaltigkeit bleibt für mich vor allem die Frage der sozialen Gerechtigkeit eine, an der wir in Europa uns orientieren und in der EU, sowie als politische Kraft in der Welt positiv beantworten müssen.



Beisitzerin

Clara Springer (22) studiert Chemie und Geschichte auf Lehramt im
7. Semester an der Universität Tübingen.


Den Jungen Europäern liegt besonders die europapolitische Bildungsarbeit am Herzen und aus diesem Grund veranstalten die JEF jedes Jahr ein Planspiel, die Simulation des Europaparlamentes, für Schülerinnen und Schüler im Landtag in Stuttgart. Ich habe selbst in meiner Schulzeit zweimal an diesem Planspiel teilgenommen und war und bin nach wie vor sehr begeistert und inzwischen jedes Jahr als Helferin mit dabei. Europa liegt mir am Herzen und politische Bildung ist mir als angehende Lehrerin sehr wichtig. Die JEF vereinen diese beiden Themen und bieten mir die Möglichkeit mich über Parteigrenzen hinweg für Europa einzusetzen.


Beisitzerin

Vera Späth (20) studiert im 5. Semester Politik- und Medienwissenschaft an der Universität Tübingen.


Mein Engagement bei der JEF verdanke ich in doppeltem Sinne dem Brexit.

Zum einen bin ich auf die JEF durch die Veranstaltung „Nordirlandkonflikt und Brexit“ der Europa Union aufmerksam geworden. Zum anderen führt der Brexit mir erschreckend vor Augen, dass Europa – so wie wir es kennen – keine Selbstverständlichkeit ist. Das Gelingen des so einmaligen Projektes der EU hängt meines Erachtens stark vom Wissen und dem Engagement ihrer Bürger ab. Deshalb habe ich mich der JEF angeschlossen, um mich mit europabegeisterten jungen Menschen verschiedenster Studienrichtungen und politischer Gesinnungen über aktuelle europäische Themen auszutauschen und mich gemeinsam mit ihnen für die EU einzusetzen.




Beisitzer

Thomas Klöckner (23) studiert den Master “Demokratie und Regieren in Europa” im 3. Semester an der Universität Tübingen. 


Als Sohn einer Belgierin und eines Deutschen kann ich wohl mit Recht behaupten, dass es mich ohne den Europäischen Einigungsprozess nicht geben würde. Ich engagiere mich in der JEF, weil wir nicht einfach nur der Fanclub der EU sind, sondern uns auch kritisch mit aktuellen Entwicklung auseinandersetzen. Die bisherigen Errungenschaften Europas gilt es für unsere und die nachfolgenden Generationen zu verteidigen. Den Hetzern und Spaltern können, dürfen und werden wir das Feld nicht so einfach überlassen!



Beisitzerin

Sophia Leiendecker (24) studiert Friedensforschung und Internationale Politik im 3. Semester in Tübingen.


Die europäische, grenzüberschreitende Solidarität bildet für mich die Grundlage eines respektvollen und friedlichen Miteinanders. Nicht nur Regierungen, auch EU-Bürger*innen sollen sich untereinander solidarisch verhalten. Mit Solidarität hat auch das aktuell drängendste Thema zu tun: Die Einhaltung des 1,5 Grad Ziels und Politiken, die Nachhaltigkeit in den Vordergrund stellen. Die EU kann und muss eine Vorreiterrolle im Streben nach Klimaneutralität einnehmen und nicht länger ökonomische Gründe als Ausreden für Beschlüsse vorschieben, die für unsere Umwelt katastrophal sind. Jede und jeder kann sich hierfür einsetzen!



Beisitzer

Thomas Schumacher (22) studiert im 8. Semester Politikwissenschaft und im 6. Semester Jura an der Universität Tübingen. 


An dieser Stelle ist gar nicht viel zu sagen, außer das es keine Alternative zur EU gibt. Wenn der europäische Kontinent weiterhin in Sicherheit  und Wohlstand leben möchte und in Zukunft nicht in die völlige politische und wirtschaftliche Bedeutungslosigkeit abrutschen möchte, dann geht das nur noch gemeinsam. Deshalb sehe ich es als meine Pflicht an, mich für die Europäische Union einzusetzen, obwohl sie natürlich auch ihre Fehler und Macken hat. Diese strukturellen Probleme lassen sich aber politisch lösen und dafür braucht man starke europäische Parteien, Verbände und Organisationen die Druck auf die politischen Entscheidungsträger in der EU und in den Mitgliedstaaten ausüben, damit die EU sich weiterhin in eine vielversprechende Richtung entwickelt.



Kooptiertes Vorstandsmitglied

Sara Stachelhaus (23) studiert den Master Comparative & Middle East Politics and Society im 2. Semester an der Universität Tübingen.


Als JEFer engagiert man sich für mehr als für ein föderales Europa: Man engagiert sich für effektiven und ambitionierten Klimaschutz, man engagiert sich für eine gerechte und humanitäre Migrationspolitik, oder für andere drängende Themen dieser Zeit, für die die nationalstaatliche Politik keine ausreichende Antwort zeigt. Effiziente und weitreichende Antworten können nur auf europäischer und internationaler Ebene gefunden werden. Deshalb setze ich mich für ein tiefere EU-Integration ein, deren höchste Priorität die Stärkung von Demokratie und Menschenrechten sein muss. Dabei ist es mir besonders wichtig, auf junge Leute im Zuge der politischen Bildungsarbeit, sowie auf andersdenkende oder unpolitische Menschen durch Straßen- und Protestaktionen zuzugehen und in den Dialog zu treten.